ISbN

 

Rückblick

((Zur Geschichte unserer Bücherstube geht es hier.))


Vortrag: Mars - Planet voller Rätsel

Der Mars zieht in diesem Jahr viel Aufmerksamkeit auf sich. Denn am 27. Juli wird er wieder einmal der Erde besonders nahe kommen und dann auffällig groß, rot und hell am Himmel stehen. Außerdem werden in der nächsten Zeit wieder mehrere Raumfahrt-Missionen dorthin starten. Neben der US-Raumfahrtbehörde NASA arbeitet der amerikanische Multimilliardär Elon Musk an Mars-Projekten. Auch in Europa und China wird eifrig gewerkelt. Zudem gibt es mehrere Versuchsstationen, in denen Gruppen von Menschen testen, wie man die Anforderungen eines zukünftigen Aufenthalts auf dem roten Planeten bewältigen kann. Immerhin hoffen Forscher, schon in wenigen Jahren eine Basisstation auf unserem Nachbarplaneten einrichten zu können.

Der Wissenschaftsjournalist und Buchautor Dr. Rainer Köthe, der auch Mitglied der Sternwarte Heilbronn ist, hielt anlässlich dieser aktuellen Entwicklung einen reich illustrierten Vortrag zum Thema Mars. Er bot dem interessierten Publikum einen Überblick über die bisherige Mars-Erforschung, beschrieb besonders eindrucksvolle oder rätselhafte Mars-Regionen und stellte einige in nächster und fernerer Zukunft geplante Mars-Aktivitäten vor.





Copyright: NASA/JPL/Univ. of Arizona



ISbN-Jahreshauptversammlung 2018

Seit vier Jahren ist ISbN bereits aktiv, und so stand in diesem Jahr bei der alljährlichen Hauptversammlung am 17. Mai auch wieder eine Vorstandswahl an.

Zunächst gab der Vorsitzende Dr. Rainer Köthe einen Rückblick auf die Aktivitäten seit der letzten Mitgliederversammlung. Er konnte dabei auf neun Vorträge, drei Bücherflohmärkte und eine Stadt-Rallye als Kinderferienprogramm verweisen. Zudem hat ISbN auf Wunsch der Stadtbücherei einen Werbeprospekt (Flyer) gestaltet und den Druck finanziert, der die Bücherei in der Bevölkerung bekannter machen soll.

Vor allem konnte ISbN Mitte 2017 seine "Neckarbischofsheimer Bücherstube" einrichten, die zwar arbeitsreiche Wochenenden für Renovierungen und Sortierarbeiten nötig machte, aber seither regelmäßig zweimal wöchentlich geöffnet ist. Am 9. Juli 2017 wurde sie mit einem Sektempfang feierlich eingeweiht. Viele Besucher nutzten seither die Gelegenheit, gute billige Bücher gegen Spende zu erwerben.

Auch für die kommenden Monate sind wieder viele Aktivitäten geplant, darunter ein Vorlesewettbewerb als Kinderferienprogramm sowie zahlreiche neue Vorträge. Auf Wunsch vieler unserer Freunde werden wir einige der besonders erfolgreichen Vorträge wiederholen. Wer sie damals versäumte, hat also nun nochmals die Gelegenheit sie zu hören.

Anschließend stellte unsere Schatzmeisterin den Kassenbericht vor und konnte unter anderem auf bemerkenswert hohe Spenden an die Stadtbücherei verweisen. Die Kassenprüfer Christel Fischer und Kerstin Rieder bescheinigten gute Kassenführung, und die Versammlung entlastete den Vorstand. Der gesamte Vorstand hatte sich bereit erklärt, sein jeweiliges Amt weiter zu versehen. Andere Kandidaten hatten sich nicht gemeldet. Bei der Wahl, die der von der Versammlung gewählte Wahlleiter Thomas Mayer vornahm, wurde alle Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt, und auch die Kassenprüfer wurden erneut gewählt.

Dr. Köthe bedankte sich im Namen des Vorstands für das Vertrauen und bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen sowie den weiteren aktiven Mitgliedern für die Zusammenarbeit, darunter besonders bei Heinke und Manfred Marggraf-Pahnke, die dienstags den Dienst in der Bücherstube versehen.

Vorsitzender ist also weiterhin Dr. Rainer Köthe, stellvertretender Vorsitzender ist Dietrich Wegner, Schatzmeisterin Dr. Cornelia Sussieck. Unsere Bürgermeisterin Tanja Grether ist ebenfalls weiterhin Kraft Amtes Mitglied des Vorstands. Sie lobte zum Schluss der Veranstaltung die Arbeit und den großen Erfolg des ISbN und besonders des Vorstandes und sprach ihre guten Wünsche für die weitere Arbeit aus.

Anschließend fand der Vortrag über den Mars statt.


Feierliche Eröffnung der Bücherstube


Buchübergabe an die Stadtbücherei mit ISbN-Vorstand (rechts) und ehrenamtlichen Büchereimitarbeitern



Vortrag: Bei den Nomaden der Mongolei

Die kälteste Hauptstadt der Welt, der allerblaueste Himmel, die geringste Besiedlungsdichte, Dschingis Khan überall. Der karge Boden und eine der extremsten Klimazonen der Welt sind die Kräfte, die bis heute den Alltag der Mongolen prägen. Nomadentum ist hier keine archaische Verhaltensweise, sondern die einzige Überlebensstrategie in diesem extremen und schönen Teil der Welt.

Einst besaßen sie das größte Reich, das es je auf der Welt gab, heute leben die 3 Millionen Mongolen auf einer Fläche, die etwa viermal so groß ist wie Deutschland. Öffentliche Verkehrsmittel sind eine Seltenheit. In Ulan Bator gibt es keine Straßen- oder U-Bahn. 1924 als Mongolische Volksrepublik gegründet, wechselte das Land 1990 zu einer Parlamentarischen Demokratie und befreite sich so aus dem Einflussbereich der damaligen Sowjetunion. Russland und China sind die einzigen Nachbarn.

Dr. Cornelia Sussieck und Dietrich Wegner vom ISbN-Vorstand haben einen Teil dieses besonderen Landes besucht, in Jurten übernachtet und Przewalzki–Pferde beobachtet. In einem spannenden, reich illustrierten Vortrag stellten sie dieses zwar rohstoffreiche, aber auch problembeladene Land mit seiner reichen Kultur und Tradition vor.


Weite Ebenen, hohe Berge - und viele Pferde

Dschingis-Khan in Edelstahl - das weltgrößte Reiterdenkmal

Grasende Przewalskipferde. Zeitweise gab es davon nur noch 40 Stück.

Mongole in traditioneller Tracht

Dr. Sussieck beim Vortrag

Natürlich heißt der Flughafen nach dem berühmtesten Mongolen.

Vortrag: Geheimnisvolle Welt der Zahlen

So voll war unser Raum noch nie. Es war buchstäblich kein Stuhl mehr frei, als Dr. Rainer Köthe einen reich illustrierten und hoch gelobten Vortrag über erstaunliche und geheimnisumwitterte Zahlen hielt.

Er zeigte ihre Zusammenhänge mit Naturphänomenen und erzählte von ihrer Geschichte und ihrer Bedeutung für unsere Welt. Speziell stellte er die Primzahlen, den Goldenen Schnitt und die bemerkenswert vielen Spiralformen in der Natur vor, die einst als Teufelswerk geltende Null, und nicht zuletzt die Kreiszahl Pi, die man in den erstaunlichsten Zusammenhängen antrifft - längst nicht nur in Kreisen.

Außerdem ging es um die Frage: Wieso kann Mathematik eigentlich unsere Welt so ungeheuer gut erklären? Oft sogar mit erstaunlich simplen Formeln und einfachen Zahlen. Das sei keineswegs selbstverständlich, hob Dr. Köthe hervor, im Gegenteil: Darüber zerbrächen sich sogar Nobelpreisträger den Kopf. Vielleicht sei ja unsere Welt sogar aus Zahlen aufgebaut?



Dr. Köthe mit einem "Goldenen Zirkel"


Kein Platz war mehr frei


Dr. Köthe im Gespräch mit dem Informatiker Prof. Esslinger

Vortragsabend: Schutz unserer heimischen Natur

Unsere Region enthält noch viele Naturschönheiten, wenn sie auch etwas verborgen und vielfach den Einwohnern unbekannt sind. Daher hat ISbN die Gelegenheit genutzt, über die Anstrengungen zum Erhalt unserer Natur zu informieren.

Zunächst stellte die Geschäftsführerin des vor ca. fünf Jahren gegründeten Landschaftserhaltungsverbands Sinsheim (LEV) Nadja Salzmann ihren Verein und seine Arbeit vor. Der LEV vermittelt praktische Natur- und Landschaftsschutzmaßnahmen auf den Flächen seiner über 40 Mitgliederkommunen des Rhein-Neckar-Kreises in Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde, Landwirten und örtlichen Naturschutzverbänden. Neckarbischofsheim ist ebenfalls Mitglied im LEV.

Anschließend ging es um die Gelbbauchunke, die Biologie und Ökologie dieser streng geschützten heimischen Amphibienart. Dr. Martin Berner berichtete von seiner Arbeit als Naturschutzwart in Neckarbischofsheim am Beispiel eines seit mehreren Jahren laufenden Projekts zum Erhalt und Schutz von Gelbbauchunken. Dabei erzählte er von der Biologie und Ökologie der Art und stellte die daraus abgeleiteten Maßnahmenkonzepte und Untersuchungsmethoden vor.



Bei den letzten Vorbereitungen des Vortrags


Der Vortragsabend war gut besucht und stieß auf großes Interesse.


Wieder ein schöner Beitrag für die Stadtbibliothek

Vortrag: Musik von Stiftwalzen und Schellackplatten



Jahrmarktsorgeln, Leierkästen, Grammophone haben eine lange, spannende Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Dr. Rainer Köthe, der sich seit Jahrzehnten mit diesem Thema beschäftigt und auch mehrere SDR-Rundfunksendungen dazu gestaltete, zeichnete in seinem reich illustrierten Vortrag die Geschichte der mechanischen Musikerzeugung und Schallaufzeichnung anhand teils seltener Tonbeispiele nach und beschrieb die verwendete Technik. Er erzählte von der Äolsharfe und dem Salzburger Stier, von Flötenuhren, Dampforgeln und Androiden und brachte unter anderem die Stimmen Enrico Carusos, Kaiser Wilhelms II. und des letzten singenden Kastraten zu Gehör.

Zitat von Cornelia Sussieck auf Facebook am nächsten Tag: "Gestern hatten wir wieder einen Vortrag bei ISbN: Mechanische Musikinstrumente. Wer nicht dabei war, hat wirklich viel verpasst! Der Vortrag von Rainer Köthe war ein Highlight in unserer Vortragsreihe. Nicht nur verständliche Erklärungen, wie die Instrumente funktionieren, sondern auch fantastische Musikbeispiele konnten wir hören, z.B. Enrico Caruso im Original. Auch unsere Bücherstube fand wieder regen Zuspruch: Jetzt haben wir auch Briefmarken."









Am 9. Dezember war in Neckarbischofsheim Nikolausmarkt...

...und natürlich hatte auch ISbN seine gemütliche "Neckarbischofsheimer Bücherstube" geöffnet - bis fast 18 Uhr.

Es lohnte sich: Viele Freunde schauten bei uns rein und zogen mit Bücherstapeln ab, darunter wie immer auch unsere Bürgermeisterin Tanja Grether. Und wieder konnten wir Spenden zugunsten der Stadtbibliothek einsammeln...




Für 3000 Euro Lesestoff: ISbN-Spende an die Stadtbibliothek

Unsere Arbeit zeigt Erfolge: Heute konnten wir unserer Stadtbibliothek wieder Bücher im Werte von rund 3000 Euro überreichen. Besonders Jugendbücher, aber auch Romane für Erwachsene wurden für dieses Geld beschafft. Bürgermeisterin Tanja Grether und Bibliotheksleiter Herbert Hauck bedankten sich anlässlich dieser Übergabe im Kreise einiger ehrenamtlicher Mitarbeiter herzlich beim ISbN-Vorstand.

Weiteres ist bereits in Arbeit: Wir entwerfen und drucken demnächst einen Flyer als Werbemittel für die Stadtbücherei, die dank dieser Reklame auf größere Bekanntheit und besseren Zuspruch hofft.

Also, liebe Buchfreunde: Schauen Sie mal rein!



Die RNZ hat dazu dankenswerterweise am 17. November
einen schönen Artikel gebracht.

Vortrag: "Wunderwelt unter Wasser"

von Michael Plewka



Korallenriffe sind neben den tropischen Regenwäldern die komplexesten Ökosysteme unseres Planeten. Die winzigen Korallen, Verwandten der Quallen, haben diese gewaltigen, teils Hunderte von Kilometern langen Bauwerke geschaffen. Es sind die größten jemals von Lebewesen erschaffenen Strukturen.

Dabei weisen die Korallen eine unglaublich große Vielfalt an ästhetischen Formen und Farben auf, wie Michael Plewka - Biologielehrer und Fotoexperte - in seinem Vortrag anhand von atemraubenden Bildern bewies. Er zeigte die faszinierende und farbenfrohe Welt all der teils nur einige Millimeter großen Organismen, die mit den Korallen in Beziehung stehen. Darunter etwa winzige Garnelen, erstaunlich formenreiche Würmer sowie bunte Nacktschnecken. Sie spielen im Korallenmeer biologisch eine mindestens ebenso große Rolle wie die Fische und Wale, die üblicherweise Stars der einschlägigen Fernsehfilme sind.

Auf besonderes Interesse stießen auch die von ihm gesammelten Korallenstücke, die er als Anschauungsmaterial mitbrachte. Ein Besucher hatte zudem sogar Proben von fossilen, mehrere Millionen Jahre alten Korallen mitgebracht, um sie ihm zu zeigen.

Michael Plewka am Ende seines Vortrags


Einige der mitgebrachten Korallen


Korallen besitzen feine Detailstrukturen, die teils sogar nur mit der Lupe erkennbar sind


Der Vortragende mit dem gesamten ISbN-Vorstand, darunter Bürgermeisterin Tanja Grether



Rückblick auf unseren Kerwe-Bücherflohmarkt

Anlässlich der Neckarbischofsheimer Kerwe hatten wir unsere Bücherstube am 16. und 17. September jeweils von 11 bis nach 17 Uhr zu einem großen Bücherflohmarkt geöffnet. Weil der Sitzungssaal nebenan nicht gebraucht wurde, konnten wir auch hier Bücher ausbreiten, nicht zuletzt neu gespendete.

Der Erfolg ließ sich sehen: Viele Dutzend Besucher stöberten in unseren Bücherschätzen und hinterließen sichtbare Lücken in den Regalen.

Wir nutzten die Zeit, nebenher unsere Büchervorräte umzusortieren, was wiederum bedeutete, mehrere tausend Bücher hin- und her zu tragen und einzusortieren - unsere Art, Sport zu treiben...

Der finanzielle Ertrag kommt wie üblich der Stadtbibliothek Neckarbischofsheim zugute, die gerade, vor allem mit unserer Unterstützung, einen Teil ihrer Bestände erneuert und modernisiert.

Übrigens: Unsere Bücherstube ist regelmäßig geöffnet, und zwar Dienstags von 17 - 18.30 Uhr und Samstags von 11 bis 13 Uhr.

Schauen Sie rein, es gibt wieder etwas Neues!


Cornelia Sussieck beim Einsortieren



Mal einige Minuten lang ausruhen.



Stöbern nach Schnäppchen



Vortrag: "Die Evolution des Menschen"

von Dietrich Wegner

Den Anfang unserer Vortragsstaffel 2017/2018 machte unser Vorstandsmitglied Dietrich Wegner mit dem Thema "Die Evolution des Menschen", eines seiner Spezialgebiete. Immerhin ist er auch seit Jahren Ehrenmitglied unseres befreundeten Vereins "Homo heidelbergensis von Mauer e.V.".

Schon 161 Jahre liegt der erste Fund eines Urmenschen, nämlich des Neandertalers, zurück. Doch noch immer sind Herkunft und Entwicklungsgeschichte des Menschen nicht restlos geklärt. Im Gegenteil: Immer wieder werfen neue Funde von alten Knochen und Schädelteilen auch neue Fragen auf und beweisen, dass der Weg zum heutigen Menschen ein recht komplizierter Prozess war, an dem zahlreiche heute ausgestorbene Urmenschenarten Anteil hatten. Der aufrechte Gang und der Gebrauch von Werkzeugen und Waffen sind dabei relativ frühe Errungenschaften, während zum Beispiel Sprache, Kunst, Kultur und Schmuck erst sehr viel später auftauchten.

Dietrich Wegner zeigte den aktuellen Stand der Erforschung des langen, verschlungenen Wegs von affenähnlichen Frühformen wie "Lucy" bis zum heutigen Menschen anhand von zahlreichen Bildern sowie Kopien gefundener Schädelteile und Knochen nach.


Dietrich Wegner beim Vortragen


Auch Bürgermeisterin Tanja Grether war unter den Zuhörern


Großes Interesse an der mitgebrachten Sammlung von Schädel-Kopien



Hochzeit bei ISbN

Mit großer Freude können wir vermelden, dass sich unser 2. Vorsitzender Dietrich Wegner und unsere Schatzmeisterin Dr. Cornelia Sussieck am 1. April 2017 das Ja-Wort gegeben haben. Getraut wurden sie von ISbN-Vorstandsmitglied Bürgermeisterin Tanja Grether im historischen Rittersaal in Neckarbischofsheim. Anschließend wurde bis tief in die Nacht im benachbarten Schlosshotel gefeiert.

Unter den zahlreichen Gästen waren auch viele Mitglieder unseres befreundeten Vereins "Homo heidelbergensis von Mauer e.V.", der Dietrich Wegner schon vor Jahren zum Ehrenmitglied ernannt hat.

Besonders dankbar sind wir, dass das Brautpaar die eingeladenen Gäste gebeten hat, statt Geschenke für unseren Verein ISbN zu spenden. Herzlichen Dank dafür!

Wir wünschen dem Brautpaar viel Glück, eine lange schöne gemeinsame Zeit und vor allem viel Gesundheit!


(Bild: Ulrich Bielert)

Rückblick auf den Vortrag: Aufbruch in eine neue Zeit.

Reformatorische Bewegungen im Kraichgau.

Anlässlich des Reformations-Jubiläumsjahrs boten wir einen Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Verein für Heimatpflege an. Und wie nicht anders zu erwarten, unterhielt der ausgewiesene Heimatkundler Peter Beisel das Publikum mit seinem reichen Wissen um die Heimatgeschichte und manchen überraschenden und bisweilen menschlichen-allzumenschlichen Details aus früheren Zeiten.

Schwerpunkt des Vortrags war der Beginn der Reformation und die Ausbreitung reformatorischen Gedankenguts in Neckarbischofsheim, wo bereits 1517 der Theologe Nikolaus Reneysen im Sinne der Reformation gewirkt hat. Er erzählte in lockerem Ton, wie es dazu kam, welche wichtige Rolle die lokalen Herrscher dabei spielten - bei uns die Herren von Helmstatt - und wieso der Reformationsgedanke zunächst vor allem aus der Schweiz kam, nämlich von Zwingli.

Wer einige Sekunden "Beisel-Live" erleben will, bitte hier klicken.

Vorher und hinterher hatten wir schon unser Bücherzimmer geöffnet, und Bürgermeisterin Tanja Grether (sie war neben zwei ehemaligen Bürgermeistern unter den Zuhörern) besichtigte dabei das weitgehend fertig eingerichtete Bücherzimmer sowie den Raum gegenüber, wo zuvor die Bücher in mehr als hundert großen Kartons gelegen hatten und den wir nun aufgeräumt und mit weiteren Regalen ausgestattet hatten. Sie zeigte sich sehr beeindruckt von der geleisteten Arbeit und dankte ISbN im Namen der Stadt dafür.



500 Jahre liegt der Beginn der Reformation zurück, doch Peter Beisel brachte uns die Vergangenheit nahe.


Bürgermeisterin Tanja Grether beim Besichtigen unserer geleisteten Arbeit.

Erfolgreiche Premiere mit Sektempfang

Die Eröffnung unseres ISbN-Bücherzimmers zum Altstadtfest am 9. Juli war ein voller Erfolg. Mehr als 60 Besucher fanden den Weg hinein, darunter auch unsere Bürgermeisterin Tanja Grether, ihre Stellvertreterin Karin Bender und weitere Mitglieder des Stadtrates.

Viele Gäste hatten von unserem Projekt durch den großen illustrierten Artikel in der RNZ erfahren und fanden nun bestätigt, wie schön es ist, in unserem gemütlichen Bücherzimmer zu stöbern, zu lesen und dann Schnäppchen nach Hause zu tragen. Immerhin kann man unter mehr als 6000 Büchern wählen - Romane, Klassiker, Kinder- und Jugendbücher, Kochbücher, Bücher über Geschichte und ferne Länder, Biografien, Naturbücher, überhaupt Sachbücher aller Art, dazu LPs, VHS-Kassetten, CDs, Bilder und andere nützliche Dinge.

Wir bedanken uns auch herzlich für die vielen Spenden, die wir für die Bücher eingenommen haben. Sie dienen zum Ankauf neuer Bücher für unsere Stadtbibliothek!

Die regelmäßigen Öffnungszeiten haben wir jetzt auch festgelegt. Sie gelten ab 18. Juli:

Dienstags von 17 Uhr bis 18.30 Uhr, samstags von 11 Uhr bis 13 Uhr.

Außerdem werden wir bei den Vorträgen (die im Herbst wieder beginnen) jeweils vor Beginn eine Stunde lang öffnen.

Und schließlich haben wir jetzt Fotos unserer Bücherschätze hier auf unserer Homepage veröffentlichet, und zwar unter der Rubrik "Bücherflohmarkt" und dort unter "Für Schnäppchenjäger". Sie können also schon mal von zuhause aus stöbern, die gewünschten Bücher per E-Mail-Formular reservieren lassen und bei der nächsten Öffnung unseres Bücherzimmers gegen Spende in Empfang nehmen.

Die Romane sind alphabetisch nach Autor geordnet, die anderen Bücher nach Sachgebieten. So können Sie relativ rasch nach bestimmten Titeln stöbern, jedenfalls soweit man sie auf dem Buchrücken erkennen kann (alle Bücher einzeln abzubilden bei über 6000 Stück - das können wir leider nicht leisten).

Wir freuen uns, Sie demnächst in unserem Bücherzimmer begrüßen zu können.

Und wir nehmen jetzt auch Bücherspenden entgegen. Die Bücher sollten aber bitte in gutem Zustand sein (also nicht zerfleddert sein oder muffig riechen).


Ein Schluck Sekt auf gutes Gelingen: Auch Bürgermeisterin Tanja Grether (3.v.l.) und ihre Stellvertreterin Stadträtin Karin Bender (5.v.l.) gaben uns die Ehre.



Vater und Tochter beim Stöbern unter den Kinder- und Jugendbüchern.



Es dauert ein bisschen, alle Regale durchzuschauen, aber es lohnt sich...



Unser Zweiter Vorsitzender Dietrich Wegner sammelte die Spenden ein - Grundstock für neue Bücher für unsere Stadtbibliothek.


Die ISbN-Stadt-Rallye hat den Kindern wieder viel Spaß gemacht!

Schon zum dritten Mal haben wir am 1. August unsere Stadt-Rallye im Rahmen des Kinder-Ferienprogramms veranstaltet. 20 Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren folgten der Einladung. Das Wetter war uns hold, erst in den letzten Minuten fielen einige wenige Tropfen Regen, die schon nicht mehr störten.

Wie immer bekamen die Kinder ein Heftchen mit Fragen zu Schlosspark und Umgebung. Sie sollten Antworten notieren aus der Botanik, zur Stadtgeschichte (zu beantworten anhand der Stadtführungs-Schilder) und zu Fragen, für deren richtige Beantwortung vor allem ein offenes Auge für Details nötig war.

Nach etwa zwei Stunden versammelten sich alle wieder in der Festscheune am Schlosspark und gaben ihre ausgefüllten Heftchen ab. Nach Auswertung verkündete dann Bürgermeisterin und ISbN-Vorstandsmitglied Tanja Grether die Gewinner. Von einem wohl gefüllten Tisch mit gespendeten Preisen - Experimentierkästen, Bücher, DVDs, Spiele - durfte sich dann jeder etwas aussuchen: Mit leeren Händen ging kein Kind nachhause.


Frohe Gesichter gab es nach der Preisverleihung durch Bürgermeisterin Tanja Grether.



Rückblick zum Vortrag: Was ist eigentlich ein Dinosaurier?

Dinosaurier sind seit Jahrzehnten "in". Doch längst hat sich die Wissenschaft vom einstigen Bild der Tiere als dumm, träge und langweilig verabschiedet. Noch heute wird ein Preis verliehen für Umweltsünder, der „Dinosaurier des Jahres“. Mittlerweile aber gibt es darüber hinaus viele neue, aufregende Forschungsergebnisse zu den Dinosauriern. Wir wissen, dass zumindest viele sehr beweglich, auch intelligent und farbig waren. Manche trugen zudem ein Federkleid, wenn auch nicht zum Fliegen, sondern als Wärmeschutz, und dank leuchtender Farbigkeit des Gefieders vielleicht auch zum gegenseitigen Erkennen der Geschlechtspartner.

Die Vortragende Diplom-Geologin Kristina Eck ist Wissenschaftliche Angestellte beim Staatlichen Museum für Naturkunde in Karlsruhe und arbeitet gerade, nach jahrelanger Ausgrabungstätigkeit, an ihrer Doktorarbeit über die Tierwelt vor etwa 30 Millionen Jahren. In ihrem spannenden Vortrag reiste sie mit uns durch die Zeit der Dinosaurier und legte überzeugend dar, warum die Amsel in unserem Garten näher mit dem Tyrannosaurus verwandt ist als die Zauneidechse, und warum das Wort „Dinosaurier“ gar nicht mehr so einfach zu definieren ist.




Rückblick zum Vortrag: Auf Kreuzfahrt durchs Universum

Unser Universum ist voll von verblüffenden und spannenden Dingen. Riesensonnen, Schwarze Löcher und Pulsare zählen nur zu den bekannteren seiner Sehenswürdigkeiten. Aber auch unser eigenes Sonnensystem hat für wissensdurstige Besucher manche Schönheit zu bieten.

Eigentlich schade daher, dass die riesigen Entfernungen touristische Kreuzfahrten durchs All so schwierig machen.

Aber man darf ja noch träumen! Wer weiß, was die Zukunft bringt, sagte sich Dr. Köthe und bot einen "Astrovortrag der etwas anderen Art", nämlich eine reich bebilderte Traumreise zu den Sternen. Sie sollte einen Vorgeschmack geben, was man dabei alles sehen und erleben könnte und stieß beim Publikum auf große Begeisterung.

Anschließend konnten Interessierte den Raum für die Bücherflohmarkt-Bücher besichtigen, den wir gerade renovieren und mit Regalen bestücken.





Rückblick zum Vortrag: Vulkane und Supervulkane

Ein spannendes Thema behandelte der erste ISbN-Vortrag im neuen Jahr. Denn Vulkane erschrecken uns und faszinieren uns zugleich: Berge, aus denen Rauch aufsteigt, die Funken und glühendes Gestein in die Luft schleudern und deren Lavaströme oft ungeheure Verwüstungen anrichten. Dr. Köthe erklärte anhand von zahlreichen Fotos und aus eigenen Erfahrungen, wie ein Vulkan entsteht, wie man Ausbrüche voraussagen kann und wie gefährlich Supervulkane sind. Besonderen Eindruck machten Aufnahmen, die mithilfe von Photoshop Neckarbischofsheim im Banne eines Vulkanausbruchs zeigten – zum Glück in unserer Gegend reine Fiktion.




Dr. Köthe mit dem Schlussbild seines Vortrags




Mitgebrachte Gesteinsproben sowie Bücher, die Dr. Köthe über Vulkane und Schmucksteine verfasst hat, stießen auf großes Interesse.

Kleiner Gruß zum Weihnachtsfest

Es hat schon Tradition: Kurz vor dem Fest überreichten wir auch 2016 wieder den ehrenamtlichen Helfern in der Stadtbücherei eine kleine Weihnachtsüberraschung, um ihre Arbeit dort zu würdigen. Denn ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wären die vielen Öffnungszeiten gar nicht möglich. Immerhin macht eine Bücherei viel Arbeit, die Bücher müssen ja nicht nur ausgegeben und zurückgenommen werden, sondern auch wieder eingeordnet, katalogisiert und bisweilen repariert werden. Derzeit versehen Christel Fischer, Sibylle Göhrig, Maria Pia Panunzio, Elaine Stork, Dietrich Wegner und Thomas Weiss diese regelmäßige Arbeit. Sibylle Göhrig nahm die Tüten stellvertretend für die anderen Helfer in Empfang.

Wir wünschen uns, dass auch im neuen Jahr viele junge und durchaus auch erwachsene Leser die Bücherei besuchen und sich in die zahlreichen neu angeschafften Bücher vertiefen.





Erfolgreicher ISbN-Bücherflohmarkt zum Nikolaus

Am Samstag, den 3. Dezember veranstalteten wir wieder unseren beliebten ISbN-Bücherflohmarkt als Teil des Nikolausmarktes. Dank einiger Buchspenden war das Angebot wieder sehr vielfältig: Von Bildbänden über Kochbücher, Sachbücher, Romanen bis zu Jugendbüchern war alles dabei. Wieder konnten wir uns über zahlreiche Besucher freuen, die nicht selten ganze Buchstapel mitnahmen und entsprechend spendeten. Die Spenden kommen, wie immer, der Stadtbücherei Neckarbischofsheim zugute.

Besonders bedanken möchten wir uns auch beim Bauhof für die Mithilfe beim Tragen der schweren Bücherkartons, sowie bei Susanne Zuck vom Chor Next Generation für das Überlassen der Tische.



Interessierte Gesichter bei der Suche nach spannendem Lesestoff



Auch Bürgermeisterin Tanja Grether gab uns die Ehre ihres Besuchs.



La Mouthe: Die Entdeckung der Eiszeit-Kunst

Einen interessanten und kenntnisreichen Vortrag hielt am 17. November unser Vorstandsmitglied Dietrich Wegner über diese südfranzösische Höhle, deren intimer Kenner er ist.

Die eiszeitliche Höhle La Mouthe ist aus mehreren Gründen sehr bemerkenswert. Zwar sind ihre Bilder weniger bekannt als etwa die von Lascaux oder Chauvet, aber dennoch sehr sehenswert. Vor allem aber ist sie historisch interessant.

Denn erst die Entdeckung von La Mouthe führte zur endgültigen Anerkennung der Echtheit eiszeitlicher Höhlenkunst, weil eine Expertenkommission sich 1902 davon überzeugen konnte, dass der einzige Höhleneingang von einer ungestörten prähistorischen Fundschicht vollständig verschlossen gewesen war. Das bewies das hohe Alter der dahinterliegenden Höhlenmalereien. Zudem ist La Mouthe eine der weltweit wenigen Höhlen mit Felskunst, die noch im prähistorischen Zustand ist, es gibt also weder elektrische Installationen noch andere touristische Einbauten. Und schließlich: Wenn alle Datierungen der Kunstwerke korrekt sind, wurde La Mouthe mehr als 10 000 Jahre lang als Heiligtum benutzt - das ist ebenfalls einmalig in der Welt.







Viel Spaß in Bischesser Dialekt

Erfolgreicher Mundart-Abend mit Musik

Am 13. Oktober lud der Neckarbischofsheimer Förderverein ISbN in die Aula der Grundschule ein, und das war eine gute Idee: Der übliche Vortragssaal hätte den Andrang gar nicht fassen können. Denn der ISbN bot einen "Mundart-Abend" - und Dialekt ist offenbar gefragt. Die Neckarbischofsheimer Mundartdichterin Elfi Neubauer-Theis trug unter dem Titel "Von Menschen - un vun de Leit" eine ganze Reihe von selbst verfassten Gedichten und Geschichten vor. Viele waren ausgesprochen lustig - und kamen, wie häufiges Kichern im Publikum bewies, gut an. So etwa "Sightseeing in Bischesse", der "Kinnergarde", Erlebnisse bei einem "Friseerbesuch", und die Begegnung mit einem "Nachtkrabb". Es gab aber auch Nachdenklich-kritisches, etwa zum Thema "Schullektüre" - schließlich ist Elfi Neubauer-Theis selbst Lehrerin.

Sie hat aber auch als Mundart-Dichterin längst einen guten Ruf, ist Trägerin zahlreicher Lyrikpreise und schrieb auch Mundart-Hörspiele für den SDR. Bereits 1997 veröffentlichte sie ihren Mundartgedichtband "Mit em Löwezahn fliege". Seither sind ihre Werke in verschiedenen Medien erschienen - nicht nur in Deutschland: Erst vor kurzem war eine ihrer Geschichten in der österreichischen Literaturzeitschrift DUM zu lesen.

Nicht weniger genussvoll als die Dichtung war die musikalische Untermalung des Abends durch Bernhard Lorenz (Gitarre) und Wolfram Theis (Klavier). Lorenz, seit über vier Jahrzehnten Gitarrist, spielte und sang selbst verfasste Stücke, etwa "Geschwister" und "Freundschaft". Klaus Rohm am Mischpult sorgte für guten Klang über die Lautsprecher.

Die reichlichen Spenden des Publikums zeigten die Begeisterung über die gelungene Darbietung. Sie kommen, wie üblich, der Stadtbücherei Neckarbischofsheim zugute.



Lustiges in Bischesser Mundart: Elfi Neubauer-Theis


Bernhard Lorenz und Wolfram Theis: Musikalische Höhepunkte


Die Aula der Grundschule war sehr gut besetzt.


Neue Bücher in der Stadtbibliothek

Dank der Förderung durch ISbN konnte die Bibliothek vor einigen Monaten wieder eine ganze Reihe neuer Bücher kaufen. Sie sind vor allem für Kinder der Klassenstufe 1 und 2 bestimmt. Kinder dieser Altersgruppe zählen zu den eifrigsten Entleihern. Aber auch einige neue Romane für Erwachsene wurden angeschafft. Der erste Schwung Bücher ist bereits im Bücherei-Computer erfasst und steht in der Ausleihe zur Verfügung.

Die neuen Bücher werden in den nächsten 4 Wochen in der Neuheitenecke der Bücherei gebündelt, um schnellere Orientierung zu gewährleisten. Also: Schauen Sie mal wieder rein!



Bücher-Wünsche der Fachlehrer erfüllt



ASG-Schulleiter Harald Frommknecht mit Mitgliedern des ISbN-Vorstands

Vor Monaten hatten Fachlehrer des Neckarbischofsheimer Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums eine Bücher-Wunschliste zusammengestellt und an ISbN übergeben. Wir haben dann den Kauf dieser Bücher im Wert von rund 1200 Euro finanziert. Sie sind mittlerweile Bestandteil der Stadtbücherei.

Es sind vor allem aktuelle Fachbücher über diverse Wissensgebiete, darunter auch populärwissenschaftliche Bücher. Diese Werke sollen den Schülern für den Unterricht und für Projekte zur Verfügung stehen. Das Geld stammt aus Spenden, die der Verein durch seine Vortragsveranstaltungen und Bücherflohmärkte erwirtschaftet hat.

ASG-Schulleiter Harald Frommknecht bedankte sich jetzt, im September 2016, noch einmal ausdrücklich bei ISbN dafür: "Die Unterstützung durch ISbN hat uns sehr geholfen. Wir hätten diese Bücher sonst nicht anschaffen können." Gerade der ländliche Raum, betonte Frommknecht, biete eher wenig Bildungsmöglichkeiten. Daher sei die Bücherei für die Schülerinnen und Schüler besonders wichtig. "Das Internet macht sie keineswegs überflüssig, im Gegenteil," sagte Frommknecht und lobte die Arbeit unseres Vereins, nicht zuletzt die Vortragsveranstaltungen.




Großer Erfolg des Bücher-Flohmarkts zur Kerwe

Es ist ja schon Tradition: Wenn in Neckarbischofsheim Kerwe, Altstadtfest oder Nikolausmarkt stattfinden, ist auch ISbN mit einem Bücherflohmarkt dabei. Klar: Wir sind ja auch der Förderverein für die Stadtbücherei, haben also ein besonderes Verhältnis zum Buch.

Am 18. September, zur diesjährigen Neckarbischofsheimer Kerwe, war es wieder soweit. Schon am Vormittag breiteten wir - bei mühsamer Kartonschlepperei - im Sitzungssaal des Alten Rathauses unsere Bücher aus. Dabei waren zahlreiche neue (alte) Bücher aus diversen Spenden. Vorstandsmitglied Dr. Sussieck hatte zudem zahlreiche Langspielplatten und Kerzen zum Verkauf gestiftet.

Obwohl wir diesmal den gesamten Raum nutzen konnten, reichte der Platz immer noch nur für einen Bruchteil unserer Bücher. Aber das Angebot wurde dankbar angenommen: Immer wieder kamen Bibliophile, teils von weit her, um in den Bücherschätzen zu stöbern. Vielfach wurden sie fündig, und am Abend hatten wir mehr als hundert Bücher sowie zahlreiche Platten und Kerzen gegen Spende abgegeben.

Auch finanziell hat sich die Mühe gelohnt. Die Spenden kommen, wie gewohnt, der Stadtbücherei Neckarbischofsheim zugute, also unserer (noch) lesenden Jugend!



Beim Ausbreiten der vielen Bücher


Reges Interesse bei den Bücherliebhabern


Viel Spaß machte unsere diesjährige Stadt-Rallye!

Mehr als 20 Kinder zwischen 7 und 11 Jahren waren unserer Einladung gefolgt. Jedes bekam einen mehrseitigen Fragebogen mit fast 60 Fragen und einen Bleistift sowie die Ermahnung, nicht die verkehrsreiche Hauptstraße zu überqueren - alle Fragen waren im Bereich Schlosspark und Totenkirche sowie entlang der Hauptstraße zu beantworten. Einige Fragen verlangten etwas Wissen, für die weitaus meisten musste man aber nur die Augen offen halten.

Etwa zwei Stunden lang sah man nun Kinder durch den Schlosspark toben und eifrig die Fragebögen ausfüllen - mit vorbildlicher Begeisterung. Anschließend sammelte sich alles in der Festscheune zur Auswertung der Fragebögen und der anschließenden Bekanntgabe der Gewinner durch Bürgermeisterin und ISbN-Vorstandsmitglied Tanja Grether. Der Einsatz wurde belohnt durch attraktive Preise, etwa mehrere Experimentierkästen, Bücher, DVDs, die aus Spenden stammten. Zudem gab es zahlreiche Trostpreise: Niemand musste mit leeren Händen heimgehen.



Tanja Grether studiert interessiert die verschiedenen Fragen



Vortrag: Zeit - das große Rätsel

Dieses spannende Thema lockte zahlreiche interessierte Zuhörer an. Immerhin ist ja die Zeit immer noch eines der ganz großen Geheimnisse. Warum fließt sie, und zwar immer nur in einer Richtung? Wie ist sie mit dem Raum verwoben? Ist sie vielleicht nur eine Illusion? Kann man in der Zeit reisen?

Der Vortrag des Physikochemikers Dr. Rainer Köthe gab zunächst einen Überblick über die verschiedenen Verfahren der Zeitmessung, die der Mensch im Laufe der Jahrtausende entwickelt hat - von Goseck und Stonehenge bis zur Atomuhr. Weiterhin wurden verschiedene Theorien der Zeit vorgestellt, vom Altertum bis Einstein, sowie einige moderne Hypothesen und Spekulationen diskutiert. Und schließlich ging es um die Frage, ob wir in der Zeit reisen können - vor allem auch in die Vergangenheit.







(mit Dank an Dr. Cornelia Sussieck für die Bilder)


Vortrag: Die Bilder-Höhle von Lascaux



Die Höhle Lascaux birgt nicht nur die berühmtesten Bilder eiszeitlicher Kunst, sondern um diese Grotte ranken sich auch zahlreiche Geschichten und Legenden. Sie liegt in Südwest-Frankreich, im Vésère-Tal. Und nicht zuletzt ist Lascaux bis zum heutigen Tag Gegenstand der Forschung geblieben.

Lascaux ist seit 1963 für den Publikumsverkehr geschlossen. Nur ein ausgewählter Personenkreis hat seither Zutritt. Unser stellvertretender Vorsitzender Dietrich Wegner, ausgewiesener Urmenschen-Spezialist, hat Original-Lascaux mehrfach besuchen dürfen und ist Kenner eiszeitlicher Felsbilder.

Bei seinem Vortrag am 12. Mai beschrieb er vor einem großen, interessierten Publikum die Bildkompositionen nicht nur mit zahlreichen Bildern, sondern erläuterte auch einige der Mythen, die sich mit dem Namen Lascaux verbinden. Zudem brachte er einige steinzeitliche Werkzeuge mit und ließ sie herumgehen - Steinzeit zum Anfassen.


ISbN-Jahreshauptversammlung 2016



Dr. Rainer Köthe beim Rückblick


Am 14. April führten wir unsere diesjährige Jahreshauptversammlung durch. Da unser Verein bereits seit zwei Jahren existiert, standen satzungsgemäß Wahlen an. Nach einem Rückblick des Vorsitzenden Dr. Rainer Köthe auf die vielen Aktivitäten im vergangenen und in diesem Jahr sowie einem Ausblick auf zukünftige Vorhaben gab Schatzmeisterin Dr. Cornelia Sussieck einen Überblick über die Finanzsituation. Diese stellte sich überaus erfreulich dar, und so konnten wir allein in den letzten Monaten zweimal große Buchspenden an die Stadtbücherei übergeben.

Die Kassenprüferinnen bescheinigten Dr. Sussieck sorgfältige Arbeit und eine korrekt geführte Kasse, und die Versammlung erteilte dem Vorstand auf Antrag Entlastung.

Bürgermeisterin Tanja Grether stellte sich dann dankenswerterweise als Wahlleiterin zur Verfügung.

Der gesamte Vorstand sowie die beiden Kassenprüferinnen Christel Fischer und Kerstin Rieder hatten sich zur Wiederwahl gestellt, andere Kandidaten hatten sich nicht gemeldet. Die Versammlung bestätigte daraufhin den gesamten Vorstand in seinen Ämtern, und auch die bisherigen Kassenprüferinnen wurden wiedergewählt.

Vorsitzender Dr. Rainer Köthe dankte im Namen des Vorstands für das Vertrauen und bedankte sich auch bei den Vorstandskollegen für die aktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Tanja Grether dankte dem Vorstand für die bisher geleistete Arbeit und das "außergewöhnliche Engagement".

Dann schloss Dr. Köthe die Versammlung und leitete zum anschließenden Vortrag über "Außerirdisches Leben" über.




Vortrag: Außerirdisches Leben



"Manchmal denke ich, wir sind allein. Manchmal denke ich, wir sind es nicht. In beiden Fällen ist allein der Gedanke atemberaubend". Mit diesem Zitat des Architekten Buckminster Fuller leitete Dr. Köthe seinen Vortrag ein. Vor dem vollbesetzten Saal ging er in seinem reich illustrierten 90-minütigem Vortrag zahlreichen spannenden Fragen nach. Etwa: Wie wahrscheinlich ist außerirdisches Leben? Oder gar eine technische Zivilisation auf anderen Planeten? Haben uns Ufos vielleicht schon besucht? Wie könnten Außerirdische aussehen? Kann es auch Leben geben, das sich vom irdischen deutlich unterscheidet? Wie könnten wir etwaiges, vielleicht nur niederes Leben auf fernen Planeten aufspüren? Und wie geht diese Suche vor sich? Und schließlich: Könnte es riskant sein, wenn wir unsere Existenz preisgeben?

Der stellvertretende ISbN-Vorsitzende Dietrich Wegner hatte, ohne Wissens Dr. Köthes, antennenartigen "Alien-Kopfschmuck" besorgt und im Publikum verteilt, so dass auch die richtige Atmosphäre zur Beschäftigung mit außerirdischen Wesen herrschte.

Am Ende konnte Dr. Köthe zwar von keinem Beweis für außerirdisches Leben berichten - wenn es auch von allen Forschern angesichts der gewaltigen Zahl von Sternen und bereits entdeckten Exoplaneten für sehr wahrscheinlich gehalten wird. Aber er schloss mit einem Zitat des britischen Biologen J.B.S Haldane, der einst gesagt hatte: Das Universum sei nicht nur seltsamer als wir annehmen, es sei auch seltsamer als wir überhaupt anzunehmen imstande seien.




In den letzten Sekunden vor dem Vortrag: Alle Plätze besetzt.


Dr. Köthe beim Vortrag


Nach dem Vortrag wurde auch Dr. Köthe mit einem Alien-Kopfschmuck "verziert".


Vortrag: Stiftungen und Erbrecht

Zwei Experten der Deutschen Gesellschaft für Stiftungsförderung (DGS) waren am 3. März bei uns zu Gast und stellten Stiftungen als sinnvollen Weg vor, mit dem eigenen Vermögen langfristig umzugehen. Die DGS ist eine Gruppe kompetenter Stiftungsexperten, renommierter Fachanwälte und erfahrener Steuerberater mit dem Ziel, zukünftige Stifter bei der Gründung und Weiterentwicklung ihrer Stiftungen mit einem umfassenden Service zu unterstützen.

Michael Rudolf, Vorstandsmitglied bei der DGS, ist Fachanwalt für Erbrecht und Vermögensnachfolge und informierte gemeinsam mit Florian Baldauf, Bürgermeister a.D., über die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten einer Stiftung.

Das Einrichten einer Stiftung oder auch die Beteiligung an einer Stiftung sei nicht erst nach dem Tod sinnvoll, sondern sollte lange vorher angepackt werden, so Rudolf. Zum einen würde man auf diese Weise eine Menge Steuern sparen, vor allem aber sei man als Stifter eine angesehene Persönlichkeit und könnte zudem bestimmen, was mit dem Geld geschieht: "Stifter sind glücklichere Menschen."

Der interessante und lebhafte Vortrag stieß auf großes Interesse beim Publikum, darunter ISbN-Vorstandsmitglied Bürgermeisterin Tanja Grether. Das bewiesen die zahlreichen Fragen nach dem Vortrag.



Michael Rudolf beim Vortrag. Im Hintergrund Florian Baldauf, der den Vortrag einleitete.


Vortrag: Vom Feuerstein zur Kristallstruktur

Ein Spaziergang durch die Geschichte der Mineralogie - so nannte Dr. Medenbach von der Ruhr-Universität Bochum seinen Vortrag, den er vor einem nahezu vollständig gefüllten Saal hielt - sogar einige Kinder waren dabei. Der Referent, den unsere Schatzmeisterin zu Recht als "einen der weltbesten Mineralien-Fotografen" ankündigte, untermalte seinen Vortrag über die historische Entwicklung der Mineralogie denn auch mit einem Feuerwerk farbiger Mineralbilder. Ein besonderer Höhepunkt des Vortrags war ein kleiner Versuch, bei dem Medenbach einen schönen glasklaren rhomboedrischen Calcit-Kristall aus Island mit dem Hämmerchen traktierte und dabei kleine, aber gleich geformte Kristalle gewann. Ein solcher Versuch hatte einst den Franzosen René-Just Haüy zu der Erkenntnis geführt, dass alle Kristalle aus kleinsten Einheiten bestimmter Form aufgebaut sind.

Minerale - natürlich entstandene Kristalle - seien im Kosmos allgegenwärtig, da alle Festkörper aus ihnen aufgebaut werden. Die Mineralogie, die älteste Naturwissenschaft überhaupt, beschäftige sich mit der Erforschung ihrer Eigenschaften und Bildung. Für unsere technische Zivilisation habe diese Wissenschaft eine große Bedeutung, da mit Ausnahme der biologischen Produkte und der aus Erdöl gewonnenen Güter alle Stoffe kristallin sind und aus mineralischen Rohstoffen gewonnen werden. Das gelte für das Autoblech in gleicher Weise wie für den Computerchip.





Medenbach mit dem Calcit-Kristall







Vortrag: Mythos Mekong

Der Mekong ist der fünftlängste Strom der Erde, aber vergleichsweise wenig bekannt. Dabei durchfließt er immerhin sechs Länder. Eines der interessantesten darunter ist Laos, der einzige Binnenstaat in Südostasien. Der Vielvölkerstaat ist eine sozialistische Volksrepublik, die Menschen sind bettelarm.

Auf der Landkarte erinnert die Form von Laos an ein Schlüsselloch. Schaut man in dieses vom Tourismus noch weitgehend unberührte "Schlüsselloch" hinein, entdeckt man großartige Landschaften, bewohnt von liebenswürdigen, friedvollen Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen, und eine Fülle von prächtigen Kulturschätzen.

Eine wichtige Nahrungsquelle ist der außerordentlich fischreiche Mekong. Eine Fahrt auf diesem Fluss von Vientiane, der Hauptstadt von Laos, bis zum "Goldenen Dreieck" ist wegen der vielen Untiefen ein besonderes Abenteuer, aber die einheimischen Kapitäne haben viel Erfahrung.

Unsere Vorstandsmitglieder Dr. Cornelia Sussieck und Dietrich Wegner unternahmen im Herbst 2015 eine Reise in dieses Gebiet, und Cornelia Sussieck hielt am 21. Januar einen unterhaltsamen, mit zahlreichen Fotos und Videos illustrierten Vortrag darüber.






Weihnachtsgrüße

Ohne die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen würde die Stadtbücherei Neckarbischofsheim nicht funktionieren. Die tägliche Betreuung in den Öffnungszeiten, das Einräumen der zurückgegebenen Bücher und das Katalogisieren ruhen nicht zuletzt auf den Schultern von Christel Fischer, Dr. Angelika Lüdert, Elaine Stork und Maria Pia Panunzio.

Daher hat ISbN jedem ehrenamtlichen Mitarbeiter der Stadtbücherei eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen, die die Vorstandsmitglieder Dr. Rainer Köthe und Dr. Cornelia Sussieck an Christel Fischer überreichten.




Erfolgreicher Bücherflohmarkt beim Nikolausmarkt!

Am Samstag, dem 5. Dezember, veranstalteten wir wieder unseren bewährten Bücherflohmarkt, und zwar im Rahmen des Nikolausmarkts in Neckarbischofsheim. Unsere Büchertische waren etwa ab 14 Uhr geöffnet, und noch bis nach 18 Uhr kamen Interessierte. Es gab wieder zahlreiche tolle Schnäppchen, denn wir hatten ganz neue Bücherschätze. Zahlreiche Buchliebhaber nutzten die Gelegenheit, zumal sie den Besuch mit dem Genuß von Kaffee und Kuchen verbinden konnten, die der Chor "Next Generation" anbot. Der Erlös kommt wie gehabt der Stadtbücherei Neckarbischofsheim zugute.











Vortrag: Rätselhafte Natur. Die erstaunlichsten Überlebenstricks der Tiere und Pflanzen

von Dr. Rainer Köthe

Unsere Erde ist voller faszinierender und unglaublicher Lebewesen. Sie alle haben letztlich ein Ziel: Überleben und sich fortpflanzen. Die Tricks, die sie entwickelt haben, um dies zu erreichen, sind höchst unterschiedlich und wirken oft geradezu intelligent und durchdacht.

Vor gefülltem Saal stellte Dr. Köthe einige besonders seltsame Tricks vor, einschließlich der neuesten, überraschenden Erkenntnisse über Bäume und andere Pflanzen.

Illustriert wurde der Vortrag mit ausgesuchten Bildern sowie einigen verblüffenden Videosequenzen.

Dr. Köthe war 13 Jahre lang Chefredakteur des Naturmagazins "kosmos". Zudem ist er Autor des in mehrere Sprachen übersetzten Buches
"Rätselhafte Natur".

Als Folge des Vortrags, der auf dem Buch gleichen Titels fußte, brachte die Rhein-Neckar-Zeitung am 12. Dezember 2015 einen schönen Artikel, in dem auch der ISbN erwähnt wird.





Der Saal war beim Vortrag gut gefüllt.


Rund anderthalb Stunden lang fesselte der Vortrag das Publikum.


Viele Zuschauer nutzten nach dem Vortrag die Gelegenheit, in Natur-Büchern von Dr. Köthe zu blättern.



Auch unsere Bürgermeisterin Tanja Grether, hier im Gespräch mit Dr. Köthe, hatte sich den Vortrag nicht entgehen lassen.


Vortrag: Homo heidelbergensis und Neandertaler: Die Evolution des Menschen

Das Thema stieß auf großes Interesse: Der Saal war an diesem 13. November bis auf den letzten Platz gefüllt. Dietrich Wegner zeichnete den langen Weg nach, der von unseren äffischen Vorfahren zum heutigen Menschen führte und ging dabei auch auf neueste Funde ein. Er stellte dabei die Australopithecus-Arten wie etwa die berühmte "Lucy" vor und ging dann die bekanntesten Homo-Formen vom Homo habilis, Homo erectus und Homo heidelbergensis bis zum Neandertaler und zum heutigen Menschen durch, der von den vielen Frühmenschen-Arten als Einziger übrig geblieben ist. Zudem zeigte Dietrich Wegner Stücke aus seiner umfangreichen Sammlung von Schädelabgüssen und Artefakten früher Menschenformen.

Nicht zuletzt diese Schädelabgüsse stießen auf große Begeisterung: Mehrere Besucher ließen sich nach dem Vortrag sogar damit fotografieren.

Dietrich Wegner beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten intensiv mit der Frühgeschichte des Menschen und hat eine umfangreiche Kollektion von Spezialliteratur und Schaustücken zusammengetragen. Er ist Ehrenmitglied des Vereins "Homo heidelbergensis von Mauer e.V." und stellvertretender Vorsitzender des ISbN.









Vortrag: Einbruchsschutz



Es war ein spannendes und zudem wichtiges Thema, das Martin Boll von der Kriminalpolizei Mannheim am 9. Oktober auf Einladung des ISbN vor einem interessierten Publikum behandelte: Wie kann ich mein Heim vor Einbrechern schützen?

Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei macht den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Eingebrochen wird meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren. Oft bleibt es allerdings nur beim Einbruchsversuch, also beim gescheiterten Einbruch. Bundesweit wurde ein Anstieg der Versuche registriert, vielfach aufgrund des Einbaus oder der Nachrüstung sicherungstechnischer Maßnahmen.

Im Vortrag beleuchtete Martin Boll anhand von Bildern, Filmen und mitgebrachten Schaustücken die Arbeitsweise der Einbrecher, zeigte die diversen Schwachstellen am Haus oder der Wohnung auf und erläuterte, wie man sich mit mechanischen Sicherungen gegen Einbruch schützen kann.

Nach dem Vortrag beantwortete er viele Fragen aus dem Publikum.






Unsere Jux-Rallye: Trotz Regen hat sie Spaß gemacht

Pünktlich um 14 Uhr, am Beginn der Jux-Rallye, setzte der Regen ein und weichte Tüten und Papiere durch. Doch die Kinder, die zu unserer ISbN-Aktion im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms erschienen waren, focht das wenig an: Sie hatten Schirme und Regenkleidung mitgebracht. Und gegen 15 Uhr setzte sich dann auch wieder die Sonne durch.

Zahlreiche Aufgaben waren während dieser Jux-Rallye zu lösen: Jahreszahlen und andere Informationen abschreiben, Längen messen, bestimmte Bäume finden und die Borke abpausen und auch herausfinden, was im Schlosshotel eine Tasse Tee kostet. Doch die meisten Kinder, immerhin im Alter zwischen 7 und 13 Jahren, lösten viele dieser Aufgaben und wussten sogar am Ende der Rallye, nach dem Einsammeln der Hefte mit den Aufgaben, noch zahlreiche Details. Bewundernswert - und wohl eine Bestätigung der Aussage mehrerer Kinder, es habe wirklich Spaß gemacht. So hatten sie sich auch die gespendeten Preise wirklich verdient, die ihnen Bürgermeisterin und ISbN-Vorstandsmitglied Tanja Grether anschließend überreichte: darunter Experimentierkästen, eine tolle Sonnenbrille, Bücher, Spiele, sowie Eis-Gutscheine und zahlreiche weitere Trostpreise. Mit leeren Händen ging kein Kind nach Haus.

Mit Regenschirmen und Aufgabenheft unterwegs


Beim Ausfüllen des Fragenhefts


Abgebrochene Bleistifte, durchweichte Tüten oder der Wunsch nach Tipps: Die Kinder konnten jederzeit auf Hilfe rechnen


Preisverleihung mit Tanja Grether




"Schnäppchen für Lesehungrige" war ein großer Erfolg

Zahlreiche Besucher fanden sich zu unserem Bücherflohmarkt ein, den wir anlässlich des Altstadtfestes am 26. Juli in der Neckarbischofsheimer Zehntscheune veranstalteten.

Auf sechs großen Tischen hatte der ISbN-Vorstand die Bücherschätze sowie einige von Dr. Sussieck gestiftete Pflanzen aufgebaut. Viele Stunden lang stöberten Bücherliebhaber in diesen Schätzen herum. Fast alle fanden etwas Interessantes, und nicht wenige trugen sogar ganze Buchstapel nach Hause. Darunter nicht nur die in unserer Werbung versprochenen "Schnäppchen", sondern vielfach auch unerwartete, aber desto freudiger begrüßte Funde.

Die eingenommenen Spenden kommen wie üblich der Stadtbücherei Neckarbischofsheim zugute.

Großer Andrang bei den Büchern


Dietrich Wegner und Rainer Köthe wachen über die Kasse


Dr. Köthe beim Signieren seiner gespendeten Bücher


Bürgermeisterin Tanja Grether fand sich gemeinsam mit ihrer Mutter am Stand ein


Die schweren Bücherkartons zu schleppen bedeutete massiven körperlichen Einsatz




Vortrag: Felsbilder und Mythen der australischen Ureinwohner

Die Kultur der australischen Ureinwohner, der Aborigines, ist die älteste noch existierende der Erde und hoch interessant, hierzulande aber nur wenig bekannt. Immerhin leben diese Menschen dort schon seit rund 60 000 Jahren!

Unser Vorstandsmitglied Dietrich Wegner hat mehrere Wochen lang Australien bereist, um viele Felsbilder der Aborigines zu sehen und möglichst authentische Auskünfte über deren jeweilige Bedeutung zu bekommen. Er ist zu diesem Zweck auf dem Stuart-Highway von Adelaide bis Darwin gefahren, also von Süd nach Nord quer durch das heiße Herz des Kontinents. Dabei hatte er Gelegenheit, zahlreiche Heiligtümer der Aborigines zu besuchen und die Erläuterungen aus erster Hand, nämlich von den eingeborenen Führern, zu erfahren. So bekam er tiefen Einblick in die Mythen der Aborigines. Darüber hat er in seinem spannenden und gut besuchten Vortrag berichtet und viele Bilder gezeigt - unter anderem vom Uluru (Ayers Rock), dem heiligen Berg der Ureinwohner.




Vortrag: Der Reiz der schönen Steine


Bunte Steine faszinieren den Menschen seit Jahrtausenden. Meist wanderten die kostbarsten Funde in die Schatzkammern der Herrscher oder wurden für religiöse oder weltliche Kunstwerke verwendet. Schon in der Bibel sind zahlreiche Schmucksteine erwähnt, etwa als Bausteine für das "Himmlische Jerusalem". Daher hat man früher - und tut es teils noch heute - solchen Steinen heilende Kräfte aufgrund göttlichen Wirkens zugeschrieben. Aber mit manchen Steinen verbinden sich auch aufregende und bisweilen sogar gruselige Geschichten.

Was sind eigentlich Edelsteine genau? Wie sind sie entstanden? Wie werden sie gewonnen und verarbeitet? Solche Fragen hat die Mineralogin Dr. Cornelia Sussieck in ihrem Vortrag am Dienstag, 14. April angesprochen und zudem schöne Stücke aus ihrer Sammlung gezeigt. Für die Anwesenden war es ein aufregendes Erlebnis, die wertvollen Steine nicht nur in Bildern zu sehen, sondern in allernächster Nähe zu erleben und sie sogar anfassen zu dürfen. Die eigentlich für den 25. April geplante Exkursion nach Idar-Oberstein musste dagegen leider ausfallen.


Beobachtungsrunde und Vortrag zur Sonnenfinsternis 20. März 2015

Am Vormittag des 20. März fand eine Sonnenfinsternis statt, bei der sich von Deutschland aus gesehen die Sonne zu ca. 70 Prozent verdunkelt. Aus diesem Anlass boten wir eine Beobachtungsrunde und abends einen Vortrag an.


Der Vortrag stellte mit vielen Bildern und Videos dar, wie Finsternisse zustande kommen, wie Menschen früherer Zeiten sie empfunden haben, dass Sonnenfinsternisse bisweilen sogar den Gang der Geschichte beeinflusst haben, wie die Tierwelt auf totale Finsternisse reagiert und welche Rolle Finsternisse in Mythen, aber auch in der Astronomie spielten.


Unsere Beobachtungsrunde im Schlosspark...

... anlässlich der Sonnenfinsternis hatte einen überwältigenden Erfolg. Deutlich mehr als hundert Besucher kamen, darunter zahlreiche Schülerinnen und Schüler. Weil immer noch mehr Gruppen kamen, erklärte ISbN-Vorsitzender Dr. Rainer Köthe zweimal die Vorgänge bei einem solchen Ereignis. Jeweils zu Beginn demonstrierte er mit einem großen Brennglas und Papier die Kraft der Sonne, um den Warnungen vor dem Blick in die Sonne mit ungeschützten Augen Nachdruck zu verleihen.

Anbei einige Bilder, mit Dank an Dr. Cornelia Sussieck.


Der gesamte ISbN-Vorstand im Sonnenschein


Projektor und Hilfsmittel für die Erklärungen


Dr. Köthe beim Erklären


Das Sonnenbild projiziert zum gefahrlosen Betrachten


"Sonnenkönig..."


Bürgermeisterin Tanja Grether



Vortrag: Die älteste Kunst der Menschheit


Der Vortrag von Dietrich Wegner stieß auf großes Interesse. Der Saal war praktisch voll, und die anschließende lange Diskussion zeigte, dass das Thema die Zuhörer faszinierte.

Nach dem Vortrag studierten viele Besucher noch die mitgebrachten Schnitzereien und Bücher:

Zuvor hatte unser Vorstandsmitglied Dr. Cornelia Sussieck mit einer kleinen PowerPoint-Präsentation auf die im April geplante Exkursion und den zugehörigen Vortrag über Edelsteine hingewiesen. Auch dieses Vorhaben stieß auf großes Interesse.

Das Anmeldeformular zu unserer Edelstein-Exkursion am 25. April finden Sie übrigens hier.


Vortrag: Diabetes

Der Vortrag am 23. 1. 2015 war ein großer Erfolg. Über 40 Interessierte waren der Einladung gefolgt, die wir über unsere Homepage, Facebook, die Homepage der Stadt, das Nachrichtenblatt, die RNZ, Plakate und über diverse E-Mail-Verteiler (u.a. an die Eltern der Schülerinnen und Schüler) ausgesandt hatten. Die regen Fragen während und etwas privater auch nach dem Vortrag - der Vortragende Dr. Jan Gröner von der Abteilung Endokrinologie am Uni-Klinikum Heidelberg wurde noch gut eine halbe Stunde lang geradezu umlagert - zeigt, dass wir mit diesem Thema "einen Nerv getroffen" haben. Eigentlich kein Wunder, hat sich Diabetes doch mittlerweile zur Volkskrankheit entwickelt, deren Kosten rund ein Fünftel aller Krankenkassenausgaben verschlingt. An Diabetes (Zuckerkrankheit) leiden allein in Deutschland über 7 Millionen Menschen, fast jeder zehnte von uns! Die Krankheit ist besonders heimtückisch, weil sie anfangs weitgehend schmerzfrei verläuft. Vor allem viele ältere Menschen wissen daher gar nicht, wie gefährdet sie sind.

Aber die damit verbundenen Stoffwechselstörungen schädigen massiv und heimlich den Körper. Wir alle sind dabei infolge unseres Lebensstils gefährdet. Die unangenehmen Folgen der zunächst schleichend beginnenden Stoffwechselkrankheit u.a. für Augen, Nieren, Herz, Hirn, Nerven und stellte Dr. Gröner eindrücklich dar.

Hier ein paar Fotos, die unsere Schatzmeisterin Dr. Cornelia Sussieck geschossen hat.



Blick ins Publikum. Wir waren wegen des vorauszusehenden höheren Andrangs in den Saal des Feuerwehrgerätehauses ausgewichen.


Bilder aus dem Vortrag von Dr. Jan Gröner:





Plakat zum Vortrag


Neujahrsempfang

Beim Neujahrsempfang der Stadt Neckarbischofsheim am Sonntag, 11. Januar 2015, stellte Dr. Rainer Köthe unseren Verein vor - unsere Gründung, unsere Ziele, unsere bisherigen sowie die für die nächste Zeit geplanten Aktivitäten!

Rainer Köthe beim Vortrag

Rainer Köthe beim Vortrag, groß



Weihnachtsgruß

Die Arbeit in der Stadtbücherei Neckarbischofsheim wird sehr wesentlich von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen geleistet. Die tägliche Betreuung in den Öffnungszeiten, das Einräumen der zurückgegebenen Bücher und das Katalogisieren ruhen nicht zuletzt auf den Schultern von Ann Isabel Blum, Christel Fischer, Dr. Angelika Lüdert, Elaine Stork und Maria Pia Panunzio.

Als kleinen Dank dafür hat ISbN daher jedem ehrenamtlichen Mitarbeiter der Stadtbücherei eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen, die die Vorstandsmitglieder Dr. Rainer Köthe und Dietrich Wegner kurz vor Beginn der Weihnachtsferien an Christel Fischer überreichten.

Ueberreichen der Weihnachtsgabe


Nikolausmarkt-Rückblick

Unser erster Bücherflohmarkt war ein großer Erfolg. Das über dem Rathaus-Eingang aufgespannte Banner erregte Aufmerksamkeit, und zahlreiche Besucher stöberten in den Bücherschätzen und trugen zum Teil ganze Buchstapel nach Hause. Autor Dr. Rainer Köthe wurde zudem von vielen Käufern seiner Bücher gebeten, Widmungen hineinzuschreiben und sie zu signieren.

Auch die englische Vorlesestunde im Rittersaal mit Sandra Gambke kam gut an, obwohl wir uns deutlich mehr Interessenten gewünscht hätten.

Hier einige Bilder der Veranstaltungen:










ISbN-Banner

Seit dem 5.12. 2014 hat ISbN auch ein schönes Banner in voller Größe von 3 mal 1 Meter.

Gestaltet wurde es von Ruth Schildhauer, und die Herstellungskosten stiftete Dr. Cornelia Sussieck.

Morgen nachmittag zum Bücherflohmarkt soll es zum ersten Mal aufgehängt werden, am Eingang des Ehemaligen Rathauses in Neckarbischofsheim.

Und so sieht es aus:




Vortrag: Großartiges, rätselhaftes Weltall

Mehr als 30 Interessierte kamen am 14. 11. ins Ehemalige Rathaus zu unserer Premiere: zum ersten Vortrag in der Vortragsreihe, die ISbN anbietet. Das Thema versprach natürlich auch Spannung: Dr. Rainer Köthe sprach über die neuesten Erkenntnisse über unser Universum, über dessen gigantische Größe, über die Möglichkeit, dass es nur eines unter zahllosen Universen ist - und über die Rätsel, die es birgt.

Wir vom Vorstand des ISbN werten dieses große Interesse als Ermutigung und Zeichen der Anerkennung für unsere Arbeit.

Die an diesem Abend eingesammelten Spenden werden natürlich vollständig der Stadtbücherei Neckarbischofsheim zur Verfügung gestellt.




Buchspende an die Stadtbücherei Neckarbischofsheim

Als eine erste Aktion hat unser Verein am 4. November der Stadtbücherei Neckarbischofsheim, vertreten durch Frau Dr. Angelika Lüdert, mehrere Kisten Bücher im Wert von vielen hundert Euro überreicht. Es sind großteils neue und neuwertige Bücher, vor allem Jugendbücher. Sie stammen nicht aus Mitgliedsbeiträgen, sondern aus privaten Spenden. Viele sollen in den Bücherbestand eingegliedert werden, andere sind für den Bücherflohmarkt am Nikolausmarkt bestimmt, an dem sich der ISbN auch tatkräftig beteiligen wird und der hoffentlich weiteres Geld für Buchanschaffungen einbringt. "Schon für die nächste Zukunft sind weitere Aktionen geplant, deren Ertrag ebenfalls der Stadtbücherei zugute kommen sollen", erklärte der ISbN-Vorsitzende Dr. Rainer Köthe.


Hinter den gestapelten neuen Bücherschätzen: Dietrich Wegner, Dr. Angelika Lüdert, Dr. Cornelia Sussieck und Dr. Rainer Köthe